Erste Hilfe

 

 

Kurse mit Spaß und Lerneffekt!

 

Werden Sie Ersthelfer in Ihrer Firma, doch nutzen Sie das Wissen für Ihr gesamtes Leben.

 

Denn, wenn Sie ein Leben retten konnten, werden Sie verstehen, warum uns Ihre Teilnahme so wichtig ist.

 

In einem Betrieb gibt es unterschiedliche Sicherheitsrisiken. Arbeiten Ihre Mitarbeiter nur am Schreibtisch, ist das Unfallrisiko relativ gering. Dennoch kann es auch hier zu Zwischenfällen kommen. Gehen Sie mit einer Vorbildfunktion voran! Je mehr Mitarbeiter geschult sind, desto besser die Chancen für eine schnelle und fachlich kompetente Versorgung im Notfall.

 

 


Erste Hilfe Kurse in Ihrem Betrieb

 

 

Wir kommen zu Ihnen in den Betrieb und schulen Ihre Ersthelfer spannend und motivierend.

Die Abrechnung erfolgt über die Berufsgenossenschaften (BG) und Unfallkassen (UK).

Terminfindung und Kommunikationswege sind bei uns schnell und verbindlich.


Information

Ab 01.11.2017 stellt die BGW ihr Abrechnungsverfahren um – eine Kostenzusage von der BGW ist zwingend vor der Schulung einzuholen!

Ein Unternehmen erfährt dann sofort, ob die BGW die Kosten für die Aus- bzw. Fortbildung der betrieblichen Ersthelfer übernimmt oder selbst hierfür aufkommen muss.

Dazu gibt das neue komfortable Online-Abrechnungsverfahren die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert die Kostenübernahme bestätigen zu lassen. Das Ergebnis ist dann eine ausgefüllte Teilnehmerliste, die uns als Ausbildungsorganisation übergeben werden muss und als Abrechnung dient.

Voraussetzungen zur Kostenübernahme:

  1. Zur Schulung der betrieblichen Ersthelferinnen und Ersthelfer werden von der BGW ausschließlich zwei Kursarten bezahlt: die Ausbildung und die alle zwei Jahre nötige Fortbildung (Training).
  2. Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung in einem Beruf des Gesundheitswesens und Personen mit sanitätsdienstlicher/rettungsdienstlicher Ausbildung: Die BGW übernimmt für diesen Personenkreis nicht die Kosten für die Erste-Hilfe-Ausbildung. Aber: Sofern sie regelmäßig Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführen oder sich anders fortbilden, müssen sie auch keine weiteren Erste-Hilfe-Schulungen/Fortbildungen besuchen. Ein Nachweis darüber hat vorzuliegen. Fehlt die praktische Erfahrung, trägt die BGW die Kosten für die notwendige Auffrischung der Kenntnisse durch eine Erste-Hilfe-Fortbildung. Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung in einem Beruf des Gesundheitswesens und Personen mit sanitätsdienstlicher/rettungsdienstlicher Ausbildung sind insbesondere:
  • Rettungshelferinnen/-helfer, Rettungssanitäterinnen/-sanitäter
  • Rettungsassistentinnen/-assistenten
  • Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -Kinderkrankenpfleger
  • Hebammen und Entbindungshelfer
  • Gesundheits- und Krankenpflegehelferinnen bzw. -helfer
  • Altenpflegerinnen bzw. -pfleger
  • Medizinische Fachangestellte
  • Masseurinnen und Masseure
  • medizinische Bademeisterinnen und Bademeister
  • Physiotherapeutinnen und -therapeuten
  • Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger
  • Pharmazeutisch-technische Assistentinnen und Assistenten
  • Fachangestellte für Bäderbetriebe
  1. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sind als Ersthelferinnen und Ersthelfer anzusehen. Die BGW übernimmt weder die Kosten für die Erste-Hilfe Ausbildung noch für die Fortbildung in Erster Hilfe.
  2. Sollen die Erste-Hilfe-Ausbildung oder die Erste-Hilfe-Fortbildung im Rahmen einer Berufsausbildung absolviert werden, ist eine Kostenübernahme durch die BGW nicht möglich.
  3. Kosten für Erste-Hilfe-Aus- und Fortbildungen, die zur beruflichen Qualifikation benötigt werden (z.B. Forderung des MDK) werden nicht von der BGW übernommen.
  4. Die Kosten für die Erste-Hilfe-Ausbildung und die Erste-Hilfe-Fortbildung für Praktikanten, Aushilfen, ehrenamtlich Tätige, geringfügig Beschäftigte sowie Teilnehmende an einem freiwilligen sozialen Jahr werden nicht von der BGW übernommen.
  5. Für Erzieherinnen und Erzieher in Betreuungseinrichtungen für Kinder übernimmt die BGW nicht die Kosten für eine Ausbildung zum betrieblichen Ersthelfer. Dagegen werden die Kosten für die regelmäßige Fortbildung der betrieblichen Ersthelfer von der BGW übernommen und zwar für 1 betrieblichen Ersthelfer je Kindergruppe. Der Kurs „Erste Hilfe in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder“ wird nicht von der BGW bezahlt!                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                

 

Ähnliches Verfahren gilt -wie bereits mitgeteilt- auch für die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN). Über den Link werden Sie zum dazugehörigen Online-Abrechnungsverfahrenweitergeleitet.

Auch das bekannte Gutscheinverfahren der Unfallkassen und deren Kostenübernahmebestätigung ist gleich geblieben und vor Kursdurchführung notwendig.

Was die MDK-Prüfanleitung zum Thema „Notfallsituationen in der Pflege“ sagt

Das Thema der Notfallsituationen spielt sowohl stationär als auch ambulant im Rahmen der MDK-Prüfung eine Rolle. Unabhängig von der Notenfrage bekommen Sie Maßnahmen auferlegt, wenn Sie keine schlüssigen Regelungen zum Umgang mit Notfällen haben.

Diese Gesetze liegen zugrunde
Mit Blick auf die MDK-Prüfanleitung wird nicht ganz deutlich, auf welche Gesetze sich die Transparenzkriterien zur Ersten Hilfe beziehen. Sicherlich ist davon auszugehen, dass die Prüfanleitung nicht die Erste Hilfe am Mitarbeiter meint, sondern die Erste Hilfe für Ihre Pflegekunden. Mit Hilfe Ihres Qualitätsmanagements müssen
Sie jedoch beides sicherstellen. Und für die Erste Hilfe mit dem Ziel der Sicherheit der Beschäftigten gibt es wesentlich nachweisen können. Unklar anhand der konkretere gesetzliche Regelungen.

Die wichtigen Gesetze sind:

  1. Strafgesetzbuch: Nach § 323 besteht eine Verpflichtung zur Hilfeleistung.
  2. SGB VII, Gesetzliche Unfallversicherung und Berufsgenossenschaftliche Vorschrift 1 (BGV A1): Der Unternehmer ist verpflichtet sicherzustellen, dass den Versicherten Erste Hilfe geleistet wird. Dies bezieht sich auf jede akute Gesundheitsschädigung oder lebensbedrohliche Störungen einer Körperfunktion während der Tätigkeit.

Praxistipp: Organisieren Sie gemäß den Vorschriften der Berufsgenossenschaft und Unfallversicherung die Erste Hilfe in Ihrem Betrieb. Wenn Sie sich vertiefend informieren wollen, laden Sie sich dazu im Internet einfach auf der Seite der Berufsgenossenschaft kostenlos die Informationsschrift „Erste Hilfe im Betrieb“ herunter.

Die wichtigsten Antworten auf Fragen zur Erste-Hilfe-Schulung
Das erste Transparenzkriterium bezieht sich darauf, ob Sie die Schulungen Ihrer Mitarbeiter zum Thema „Erste Hilfe“ nachweisen können. Unklar anhand der Prüfanleitung bleibt, wer eigentlich wie oft zu welchen Inhalten geschult werden soll. Und im Rahmen der MDK-Prüfungen entsteht häufig der Eindruck, dass die Prüfer es auch nicht so genau wissen.

Seien Sie schlauer als die Prüfer, und verinnerlichen Sie die Antworten auf die folgenden wichtigsten Fragen:

1. Frage: Was sind betriebliche Ersthelfer, und wie viele benötige ich?
Die relevante Rechtsgrundlage für die Ausbildung betrieblicher Ersthelfer ist die BGV A1 „Grundsätze der Prävention“. Gemäß dieser Vorschrift benötigt jeder Betrieb betriebliche Ersthelfer. Die Anzahl richtet sich nach der Mitarbeiterzahl.

Bei 2–20 Mitarbeitern müssen Sie einen Ersthelfer ausbilden und benennen. Bei mehr als 20 anwesenden Versicherten müssen 10 % der Mitarbeiter ausgebildet sein.

Wichtig ist, dass Sie über den Dienstplan nachweisen, dass pro anwesende 20 Mitarbeiter ein betrieblicher Ersthelfer im Dienst ist.

Hinweis:
Die betrieblichen Ersthelfer sind für die Erste Hilfe bei Mitarbeitern zuständig, die z. B. einen Unfall haben. An dieser Stelle geht es noch nicht um Ihre Pflegekunden. Denken Sie daran, dass Ihre Pflegefachkräfte automatisch als Ersthelfer gelten. Im Rahmen von MDK-Prüfungen kommt es immer vor, dass die Prüfer die Begriffe „Betriebliche Ersthelfer“ und „Erste Hilfe“ nicht sauber trennen. Ihnen wird dann auferlegt, auch Pflegefachkräfte mit einem Grundkurs in Erster Hilfe auszustatten. Dafür gibt es keine Rechtsgrundlage.

2. Frage: Müssen Pflegefachkräfte genau so geschult werden wie die anderen Mitarbeiter?
Für die Ersthelferausbildung benötigen nicht-medizinisch ausgebildete Ersthelfer einen Grundkurs (16 Stunden). Esfolgt alle 2 Jahre ein 8-stündiges Auffrischungstraining. Die Kosten übernimmt die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

Für medizinisch ausgebildete Ersthelfer ist keine Grundausbildung erforderlich. Daher übernimmt die BGW die Kosten auch nicht. Als regelmäßig geschult und unterwiesen gelten diese Mitarbeiter, wenn sie regelmäßig Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführen oder darin geschult werden. Das dürfte aber wohl vor allem auf Mitarbeiter von Intensivstationen zutreffen. Also gilt hier: alle 2 Jahre ein Auffrischungskurs für betriebliche Ersthelfer. Auch wenn sie Fachkräfte sind.

Hinweis:
Im ambulanten Bereich ist es möglich, dass in den Anlagen zu den Rahmenverträgen nach § 132 SGB V eine Mindestdauer für Schulungen zur Ersten Hilfe aufgeführt ist. Dies ist z. B. in Baden-Württemberg (8 Stunden jährlich) der Fall. Überprüfen Sie für Ihr Bundesland, ob es dort eine konkrete Aussage gibt.

3. Frage: Welche Inhalte sollte eine Erste Hilfe-Schulung unbedingt beinhalten?
Die Schulungen zur Ersten Hilfe sollten die Teilnehmer darauf vorbereiten, in den folgenden Situationen geeignete Maßnahmen ergreifen zu können:

  • Auffinden einer bewusstlosen Person
  • Störungen von Atmung und Kreislauf
  • Schock
  • Verdacht auf Knochenbrüche
  • Blutungen
  • Wunden
  • Vergiftungen, Verbennungen, Verätzungen

Im ambulanten Bereich schulen Sie Ihre Mitarbeiter zusätzlich zu dem wichtigen Thema „Wenn der Pflegekunde die Tür nicht öffnet“.

4. Frage: Müssen alle Mitarbeiter in Erster Hilfe geschult werden, z. B. auch Verwaltungskräfte?
Es gibt hierzu keine gesetzliche Regelung. Die einzige Regelung zur Ersten Hilfe ist der oben benannten BGV A1 zu entnehmen.

Ob Sie Ihre betrieblichen Ersthelfer in der Verwaltung oder einem anderen Bereich ausbilden, bleibt Ihnen überlassen.

Aber warum sollten Sie das tun, wenn alle Ihre Pflegefachkräfte kraft ihrer Ausbildung Ersthelfer sind? Sie können pro Fachabteilung einen Ersthelfer ausbilden. Aber Sie müssen es nicht.

Das folgt für Sie daraus
Wenn Sie die erforderliche Anzahl an betrieblichen Ersthelfern vorhalten, sind Sie rechtlich auf der sicheren Seite. Nutzen Sie die folgenden 6 Tipps, um das Thema insgesamt systematisch zu regeln:

1. Tipp Schulen Sie zusätzlich alle Mitarbeiter zu Ersthelfern, die häufig direkten Kontakt zu Pflegekunden haben, ohne dass eine Pflegefachkraft anwesend ist. Hierbei sollten Sie auch Pflegehilfskräfte und z. B. die Mitarbeiter des Sozialdienstes berücksichtigen. Vor allem im ambulanten Bereich ist das relevant.
2. Tipp Planen Sie alle 2 Jahre Schulungen in Erster Hilfe für Ihre betrieblichen Ersthelfer gemäß BGV A1.
3. Tipp Weisen Sie die Auffrischungskurse in Ihrem prospektiven Fortbildungsplan aus.
4. Tipp Suchen Sie sich einen Schulungsträger, der von der BGW dafür zugelassen ist. Denn dann müssen Sie die Schulungen nicht bezahlen. Fragen Sie gezielt nach einer Zulassung.
5. Tipp Halten Sie über eine Tabelle nach, wann welcher Mitarbeiter zuletzt am Auffrischungskurs teilgenommen hat. So können Sie im Falle von Urlauben oder Krankheit die Mitarbeiter gezielt nachschulen lassen.
6. Tipp Sorgen Sie dafür, dass die betrieblichen Ersthelfer allen Mitarbeitern bekannt sind. Hier bieten sich Aushänge und Informationen in den Teamgesprächen an.

Anerkannt durch alle Berufsgenossenschaften und Unfallkassen

 

>> Ermächtigte Stelle Nr. 8.0871 <<